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Anleitungen

So exportieren Sie Noten in Excel, Google Sheets oder Ihr Notenbuch

Snap AI liefert Ihnen eine CSV-Datei, die sich in Excel und Google Sheets öffnen lässt. Hier lesen Sie, was genau darin steht, wie Sie sie ohne kaputte Umlaute und falsche Dezimalzahlen öffnen, und mit welchen Formeln Sie Namen zuordnen, Punkte in Noten umrechnen und die Fragen finden, an denen Ihre Klasse gescheitert ist.

Vom Snap AI Team ·

Wer Noten in Excel exportieren möchte, lädt die Ergebnisse als CSV-Datei herunter und öffnet sie in Excel oder Google Sheets (Google Tabellen). CSV ist reiner Text in Zeilen und Spalten, deshalb öffnet fast jede Tabellenkalkulation die Datei, und viele digitale Notenbücher können sie importieren. In Snap AI heißt die Schaltfläche Als CSV exportieren. Einen eigenen .xlsx-Download gibt es nicht, und Sie brauchen ihn auch nicht.

Die Beispiele gehen von einer Klasse mit 32 Schülerinnen und Schülern aus, die einen Multiple-Choice-Test mit 40 Fragen geschrieben hat. Die Schritte funktionieren aber mit jeder CSV-Datei mit Punkten oder Noten.

Was in der CSV-Datei steht

Jede Zeile ist eine Arbeit, also eine Schülerin oder ein Schüler (eine Arbeit kann mehrere Seiten haben). Die Spalten stehen immer in dieser Reihenfolge, die Spaltenköpfe sind englisch:

Spalten einer CSV-Exportdatei aus Snap AI
SpalteInhaltBeispiel
NameDer Name, wie die KI ihn von der Arbeit gelesen hatJonas Müller
Exam CodeDer von der Arbeit gelesene Prüfungscode, etwa für Gruppe A und Gruppe B101
ScoreDie Gesamtpunktzahl einschließlich Ihrer Punkteänderungen unter Prüfen; von 10 Punkten, sofern Sie keine andere Notenskala festgelegt haben7.5
NotesEine Zeile pro nicht bewerteter Frage: Frage und Grund, in der Sprache Ihres Kontos12. Schülerantwort nicht erkannt
1, 2, 3 … (eine pro Frage)Die Antwort, die die KI bei dieser Person erkannt hat; leer, wenn sie keine gefunden hatB

Die Spaltenköpfe der Fragen folgen Ihrem Lösungsschlüssel; ein Test mit mehreren Teilen bekommt also Köpfe wie I.3 oder II.2. Sobald Sie eine markierte Frage unter Prüfen korrigiert haben, verschwindet sie aus Notes.

  • Es ist eine .csv-Datei, keine .xlsx-Datei. Speichern Sie sie als Excel-Arbeitsmappe oder Google-Tabelle, bevor Sie Formeln einfügen; eine CSV-Datei speichert nur Werte.
  • Sie ist UTF-8-codiert mit Byte Order Mark (BOM). Diese Markierung verrät Excel die Codierung, sodass Namen wie Müller, Weiß, Çelik oder Nguyễn richtig angezeigt werden.
  • Es gibt keine Klassenspalte, keine Schülernummer und keine Markierung für richtig oder falsch. Auch der Lösungsschlüssel steht nicht in der Datei.
  • Die Datei trägt den Namen des Stapels aus der Web-App: Ein Stapel namens 8b Englisch Test 3 wird als 8b Englisch Test 3.csv heruntergeladen.

Bewerten Sie eine Klasse pro Stapel und geben Sie ihm einen eindeutigen Namen. Da die Datei keine Klassenspalte hat, bleiben die Klassen so getrennt.

So exportieren Sie Noten in Excel

CSV-Datei aus Snap AI herunterladen

  1. Schließen Sie das Bewerten ab und öffnen Sie bei jeder Arbeit mit nicht bewerteten Fragen Prüfen, damit die exportierten Punktzahlen endgültig sind.
  2. Klicken Sie in der Web-App auf der Seite Bewertungsergebnisse des Stapels auf Als CSV exportieren. Dieselbe Schaltfläche finden Sie auf der Seite Statistik.
  3. In der Android-App öffnet Als CSV exportieren das Teilen-Menü Ihres Handys; speichern Sie die Datei in Google Drive oder schicken Sie sie an Ihren Computer.

Noch nicht bewertet? Beginnen Sie mit der Anleitung Multiple-Choice-Test mit dem Handy auswerten.

CSV-Datei in Excel öffnen

  1. Doppelklicken Sie auf die Datei oder nutzen Sie Datei > Öffnen. Mit englischen Ländereinstellungen (USA, Großbritannien) stehen die Spalten sofort richtig. Mit deutschen, österreichischen oder Schweizer Einstellungen landet dagegen oft alles in Spalte A, weil Excel dort Semikolons als Trennzeichen erwartet.
  2. Steht alles in Spalte A oder sehen die Punktzahlen seltsam aus, schließen Sie die Datei ohne Speichern. Öffnen Sie stattdessen die Arbeitsmappe mit Ihrer Klassenliste und wählen Sie Daten > Aus Text/CSV; damit landen die Punktzahlen auf einem neuen Blatt dieser Mappe.
  3. Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Importieren. Stellen Sie Trennzeichen auf Komma und prüfen Sie, ob unter Dateiursprung 65001: Unicode (UTF-8) steht.
  4. Klicken Sie auf Laden oder, wenn Sie zuerst die Dezimalzahlen korrigieren müssen (nächster Abschnitt), auf Daten transformieren. Mit Dezimalkomma ist das meist nötig.
  5. Speichern Sie die Datei als Excel-Arbeitsmappe (.xlsx), bevor Sie Formeln einfügen.

Eine Notes-Zelle enthält mehrere Zeilen, wenn eine Arbeit mehr als eine nicht bewertete Frage hat. Wirkt eine Zeile nach Aus Text/CSV in zwei geteilt, öffnen Sie Daten transformieren, klicken auf das Zahnrad neben dem Schritt Quelle und stellen Zeilenumbrüche auf Zeilenumbrüche in Anführungszeichen ignorieren (siehe Microsofts Seite zum Text/CSV-Connector). Die Menüs stammen aus Excel für Windows; am Mac weichen sie leicht ab.

CSV-Datei in Google Sheets öffnen

  1. Öffnen Sie die Tabelle, in die die Punktzahlen sollen, oder erstellen Sie eine leere.
  2. Wählen Sie Datei > Importieren, dann Hochladen, und wählen Sie die CSV-Datei aus.
  3. Wählen Sie als Importoption Neues Tabellenblatt einfügen, damit Ihre Klassenliste unverändert bleibt.
  4. Lassen Sie das Trennzeichen auf Automatisch erkennen (oder wählen Sie Komma) und klicken Sie auf Importieren.

Auf Googles Hilfeseite zum Importieren finden Sie die übrigen Importoptionen.

Dezimalkomma oder Dezimalpunkt: falsch importierte Punktzahlen korrigieren

Snap AI schreibt Punktzahlen mit Dezimalpunkt (7.5) und trennt die Spalten mit Kommas, wie es bei CSV-Dateien üblich ist. Arbeitet Ihr Computer wie in Deutschland und Österreich mit dem Dezimalkomma, landet womöglich alles in einer Spalte, die Punktzahlen bleiben Text, oder aus 7.5 wird ein Datum wie 07. Mai. In der Schweiz ist der Dezimalpunkt üblich, die Spalten können aber trotzdem in Spalte A landen.

  • Excel: Importieren Sie über Daten > Aus Text/CSV, stellen Sie Trennzeichen auf Komma und Datentyperkennung auf Datentypen nicht erkennen, und klicken Sie auf Daten transformieren. Sonst liest Excel 7.5 mit Ihrem Regionalformat und macht daraus womöglich 75 oder einen Fehler. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spalte Score, wählen Sie Typ ändern > Mit Gebietsschema, dann Dezimalzahl und Englisch (Vereinigte Staaten), und anschließend Schließen & laden. Excel zeigt dann 7,5 in Ihrem eigenen Format an. Microsofts Übersicht zu Datentypen in Power Query erklärt die Option.
  • Google Sheets: Öffnen Sie vor dem Import Datei > Einstellungen, stellen Sie Land/Sprache auf Vereinigte Staaten oder Vereinigtes Königreich und klicken Sie auf Einstellungen speichern. Importieren Sie die Datei und stellen Sie danach Ihr Land wieder ein. Die Punktzahlen bleiben Zahlen und erscheinen in Ihrem gewohnten Zahlenformat.
  • Schnelle Lösung in Excel: Sind die Punktzahlen als Text angekommen (nicht als Datum), markieren Sie die Spalte Score und ersetzen Sie mit Suchen und Ersetzen (Strg+H) jeden Punkt (.) durch ein Komma (,).

Mit Dezimalkomma trennen Excel und Google Sheets die Argumente einer Formel durch Semikolons. Diese Anleitung schreibt Formeln deshalb so, wie das deutsche Excel sie erwartet: mit deutschen Funktionsnamen und Semikolons, etwa =XVERWEIS(A2;Punkte!A:A;Punkte!C:C;"Nicht gefunden"). Mit Dezimalpunkt, wie in der Schweiz, schreiben Sie Zahlen in Formeln mit Punkt (2.5 statt 2,5). Google Sheets kennt die meisten deutschen Namen, WENNS heißt dort aber IFS; nimmt Google Sheets einen Namen nicht an, verwenden Sie den englischen (XLOOKUP, VLOOKUP, IFERROR, COUNTIF, COUNTIFS, ROWS, ROUND, AVERAGE).

Prüfungscodes mit führender Null, etwa 014, erscheinen nach dem Import womöglich als 14. Damit wieder drei Stellen angezeigt werden, geben Sie der Spalte das benutzerdefinierte Zahlenformat 000 (Excel: Zellen formatieren > Benutzerdefiniert; Google Sheets: Format > Zahl > Benutzerdefiniertes Zahlenformat).

Punktzahlen mit XVERWEIS oder SVERWEIS der Klassenliste zuordnen

Snap AI hat keine Klassenliste: Die Namen werden aus der Handschrift jeder Schülerin und jedes Schülers gelesen, und die Zeilen stehen nicht in der Reihenfolge Ihrer Liste. Kopieren Sie die Spalte Score deshalb nicht einfach in Ihr Notenbuch, sondern suchen Sie jede Person über ihren Namen.

Holen Sie die CSV-Daten in dieselbe Arbeitsmappe wie Ihre Klassenliste (in Excel über Daten > Aus Text/CSV oder per Rechtsklick auf das Blattregister der CSV-Datei und Verschieben oder kopieren) und nennen Sie dieses Blatt Punkte. Tragen Sie auf dem Blatt Ihrer Klassenliste die Namen ab A2 in Spalte A ein, geben Sie dann eine dieser Formeln in B2 ein und ziehen Sie sie nach unten:

  • XVERWEIS (Excel für Microsoft 365, Excel 2021 oder neuer, Google Sheets): =XVERWEIS(A2;Punkte!A:A;Punkte!C:C;"Nicht gefunden"). Microsofts Referenz zu XVERWEIS erklärt die optionalen Argumente.
  • SVERWEIS (ältere Excel-Versionen): =WENNFEHLER(SVERWEIS(A2;Punkte!A:C;3;FALSCH);"Nicht gefunden"). Die 3 steht für die dritte Spalte von A:C (Score), und FALSCH erzwingt eine genaue Übereinstimmung.
  • Auch den Prüfungscode: =XVERWEIS(A2;Punkte!A:A;Punkte!B:B;"Nicht gefunden") in Spalte C, wenn Sie mit Gruppe A und B oder weiteren Versionen gearbeitet haben.

Namen korrigieren, die nicht passen

  • Nicht gefunden bedeutet meist, dass die Schreibweise abweicht: Jonas Müller gegen Jonas Mueller, ein Spitzname, ein zusätzliches Leerzeichen oder die Reihenfolge (Ihre Liste führt Müller, Jonas, auf der Arbeit steht Jonas Müller). Korrigieren Sie den Namen auf dem Blatt Punkte, dann aktualisiert sich das Ergebnis.
  • Doppelte Namen prüfen Sie mit =ZÄHLENWENN(Punkte!A:A;A2) in einer freien Spalte. Alles über 1 bedeutet, dass zwei Arbeiten diesen Namen tragen (zwei Kinder mit gleichem Namen oder eine doppelt hinzugefügte Arbeit), und die Suche liefert nur die erste.
  • Immer noch nicht gefunden? Dann hat die Person wahrscheinlich gefehlt, oder die Arbeit wurde nie hinzugefügt.
  • Vorbeugen können Sie, indem Sie die Lernenden bitten, ihren vollständigen Namen so zu schreiben, wie er auf Ihrer Liste steht. Der kostenlose Antwortbogen-Generator druckt eine Namenszeile mit.

Die 10-Punkte-Wertung in Prozent, Punkte oder Noten umrechnen

Snap AI bewertet jede Arbeit standardmäßig mit höchstens 10 Punkten. Haben Sie vor dem Bewerten unter Notenskala eine andere Gesamtpunktzahl festgelegt (zwischen 0,01 und 1000), teilen Sie durch diese statt durch 10. In den Beispielen steht die Punktzahl in B2 Ihrer Klassenliste.

Eine Punktzahl von 10 umrechnen (Beispiel: 7,5)
Sie brauchenFormelAus 7,5 wird
Prozent als Zahl=B2*1075
Prozent mit %-Zeichen=B2/10, dann die Zelle als Prozent formatieren75 %
Von 20 Punkten=B2*215
Von 25 Punkten, eine Nachkommastelle=RUNDEN(B2*2,5;1)18,8
Beliebige Punktzahl N=B2/10*N (zum Beispiel =B2/10*40)30 von 40

Für Noten von 1 bis 6 schreiben Sie den Prozentwert als Zahl (=B2*10) in D2 und setzen Ihren Notenschlüssel ein, etwa mit den Grenzen des IHK-Schlüssels: =WENNS(D2>=92;1;D2>=81;2;D2>=67;3;D2>=50;4;D2>=30;5;WAHR;6). Ersetzen Sie die Grenzen durch die Ihrer Schule oder Fachschaft. Für Notenpunkte von 0 bis 15 legen Sie den Schlüssel besser als kleine Tabelle an (untere Prozentgrenze in H2:H17, Notenpunkte in I2:I17) und nutzen =XVERWEIS(D2;$H$2:$H$17;$I$2:$I$17;;-1); die -1 nimmt die nächstkleinere Grenze. WENNS funktioniert in Excel 2019 oder neuer und in Google Sheets (als IFS). Zeilen mit Nicht gefunden zeigen einen Fehler, bis Sie den Namen korrigieren.

Punktzahlen ins Notenbuch oder in die Lernplattform übertragen

Snap AI ist nicht mit digitalen Notenbüchern, Schulverwaltungsprogrammen oder Lernplattformen wie Moodle verbunden; die CSV-Datei ist also die Brücke. Die meisten dieser Systeme können eine CSV-Datei importieren oder eine eingefügte Spalte mit Punkten übernehmen. Die Masken unterscheiden sich je nach System, schauen Sie also in dessen Hilfe nach. Dieses Vorgehen funktioniert fast überall:

  1. Wenn Ihr Notenbuch eine Klassenliste oder Importvorlage exportieren kann, laden Sie sie herunter. Sie enthält meist die Schüler-IDs, über die das System zuordnet und die Snap AI nicht liest.
  2. Holen Sie die Punktzahlen aus Snap AI per XVERWEIS in diese Datei, umgerechnet in die Skala, die Ihr Notenbuch erwartet.
  3. Wandeln Sie Formeln in feste Zahlen um: Kopieren Sie die Spalte und fügen Sie sie mit Werte einfügen in Excel oder Inhalte einfügen > Nur Werte in Google Sheets wieder ein.
  4. Fügen Sie die Spalte ins Notenbuch ein, wenn Ihre Liste dort in derselben Reihenfolge steht, oder speichern Sie eine CSV-Datei und importieren Sie sie: in Excel über Datei > Speichern unter > CSV UTF-8 (durch Trennzeichen getrennt) (es wird nur das aktuelle Blatt gespeichert, und deutsches Excel trennt dabei mit Semikolons), in Google Sheets über Datei > Herunterladen > Kommagetrennte Werte (.csv). Prüfen Sie, welches Trennzeichen Ihr System erwartet.
  5. Gleichen Sie einige Lernende, auch die höchste und die niedrigste Punktzahl, mit Prüfen ab.

Die CSV-Datei ist eine Momentaufnahme: Ändern Sie nach dem Herunterladen Punkte unter Prüfen, exportieren Sie erneut.

Einfache Itemanalyse in Excel: Lösungsquote pro Frage

Die Antwortspalten zeigen, welche Fragen die meisten falsch beantwortet haben und welche falsche Option sie gewählt haben. Die CSV-Datei enthält Antworten, keine Markierung für richtig oder falsch; den Lösungsschlüssel tragen Sie deshalb selbst ein. Im Beispiel stehen die Lernenden in den Zeilen 2 bis 33 und die Fragen 1 bis 40 in den Spalten E bis AR.

  1. Schreiben Sie auf dem Blatt Punkte SCHLÜSSEL in A35 und jede richtige Antwort unter ihre Frage: E35 für Frage 1, F35 für Frage 2 und so weiter bis AR35.
  2. Geben Sie in E36 =ZÄHLENWENN(E$2:E$33;E$35)/ZEILEN(E$2:E$33) ein, ziehen Sie die Formel nach rechts bis AR36 und formatieren Sie die Zeile als Prozent. Leere Antworten zählen als nicht gelöst.
  3. Heben Sie schwache Fragen hervor, zum Beispiel Werte unter 50 %, mit Start > Bedingte Formatierung in Excel oder Format > Bedingte Formatierung in Google Sheets.
  4. Zählen Sie bei einer schwachen Frage jede Option: =ZÄHLENWENN(E$2:E$33;"A"), dann "B", "C" und "D". Eine häufig gewählte falsche Option deutet auf eine missverständliche Frage, ein Thema zum Wiederholen oder einen Fehler im Lösungsschlüssel hin.

Bei mehreren Gruppen ist Frage 5 bei Prüfungscode 101 nicht Frage 5 bei 102, werten Sie jede Version also getrennt aus. Legen Sie statt einer Schlüsselzeile eine pro Code an, mit dem Code in Spalte B (B35 = 101, B36 = 102), und verwenden Sie in E38 =ZÄHLENWENNS($B$2:$B$33;$B$35;E$2:E$33;E$35)/ZÄHLENWENN($B$2:$B$33;$B$35). Kopieren Sie die Formel nach E39, ändern Sie jede 35 in 36 und ziehen Sie dann beide Zeilen nach rechts bis AR. Die Anleitung zu Gruppe A und B erklärt, wie Snap AI Arbeiten den Schlüsseln zuordnet.

Die Antwortspalten zeigen, was die KI gelesen hat, nicht Ihre Korrekturen. Haben Sie unter Prüfen Punkte geändert, enthält Score die Änderung, die Antwortzelle aber nicht; die Lösungsquote kann daher leicht von der App abweichen. ZÄHLENWENN kann außerdem kurze Zahlenantworten in anderer Schreibweise übersehen, etwa 12,5 bei einem Schlüssel von 12.5, die Snap AI beim Bewerten als dieselbe Zahl zählt.

Oder ganz ohne Tabelle: die Statistikseite in Snap AI

Für einen schnellen Überblick klicken Sie in der Web-App bei einem bewerteten Stapel auf Statistik anzeigen. Die Seite Statistik zeigt den Klassendurchschnitt, ein Diagramm Antworten nach Frage mit der Zahl richtiger, falscher und nicht bewerteter Antworten je Frage (ein Diagramm pro Prüfungscode) sowie die niedrigste, durchschnittliche und höchste Punktzahl pro Prüfungscode. Grundlage sind Ihre geprüften Ergebnisse.

Eine Tabellenkalkulation lohnt sich für Zählungen pro Antwortoption oder eine Übersicht über das ganze Halbjahr. Hat eine Frage viele nicht bewertete Antworten, öffnen Sie diese Arbeiten unter Prüfen; die üblichen Ursachen finden Sie unter Was die Lesegenauigkeit der KI beeinflusst.

Schülerdaten ordentlich verwalten

Eine Punkte- oder Notenliste enthält personenbezogene Daten Ihrer Schülerinnen und Schüler, und als Lehrkraft bleiben Sie dafür verantwortlich, wo sie landet.

  • Führen Sie eine Hauptkopie in Ihrem Notenbuch oder Ihrer Klassenmappe und benennen Sie Dateien mit Klasse, Test und Datum.
  • Löschen Sie Dateien, die Sie nicht mehr brauchen: alte Exporte im Download-Ordner, Kopien, die Sie sich selbst gemailt haben, vom Handy geteilte Dateien.
  • Teilen Sie einzeln. Schicken Sie jeder Schülerin, jedem Schüler oder den Eltern nur die eigene Punktzahl, nie die Datei der ganzen Klasse.
  • Halten Sie sich an die Datenschutzregeln Ihrer Schule dazu, wo Notendateien gespeichert werden dürfen; im Zweifel fragen Sie die zuständige Datenschutzbeauftragte oder den zuständigen Datenschutzbeauftragten.
  • Wissen Sie, wohin die Fotos gehen: Arbeiten, die Sie zu Snap AI hinzufügen, werden in einen Cloud-Speicher hochgeladen und von einem KI-Modell (Google Gemini) gelesen. Klären Sie vorab, ob das an Ihrer Schule zulässig ist, und fotografieren Sie nur, was Sie zum Bewerten brauchen.

Häufige Fragen

Nicht direkt. Snap AI exportiert nur CSV-Dateien. Öffnen Sie die Datei in Excel und wählen Sie Datei > Speichern unter > Excel-Arbeitsmappe, um eine .xlsx-Datei zu erhalten, oder importieren Sie sie in Google Sheets, das sie als Google-Tabelle speichert.

Der Export ist UTF-8 mit BOM, daher zeigt Excel Umlaute normalerweise richtig an. Verstümmelte Namen wie Müller entstehen oft, wenn ein anderes Programm die Datei erneut gespeichert und dabei die BOM entfernt hat. Laden Sie die Datei neu herunter oder importieren Sie sie über Daten > Aus Text/CSV und stellen Sie Dateiursprung auf Unicode (UTF-8).

Ja. Exportieren Sie den Stapel jeder Klasse und fügen Sie jede Datei in ein eigenes Blatt ein, oder bei gleichem Test untereinander unter einer gemeinsamen Kopfzeile. Ergänzen Sie dabei selbst eine Spalte Klasse, denn der Export enthält keine.

Importieren Sie die CSV-Datei jedes Tests in ein eigenes Blatt (Test1, Test2 und so weiter). Geben Sie auf Ihrer Klassenliste jedem Test eine Spalte, etwa =XVERWEIS($A2;Test1!$A:$A;Test1!$C:$C;"") in B2 und dasselbe mit Test2 in C2. =MITTELWERT(B2:C2) liefert dann den Durchschnitt. MITTELWERT überspringt leere Ergebnisse, ein verpasster Test zählt also nicht als null; tragen Sie 0 ein, wenn er zählen soll.

Snap AI ist derzeit kostenlos nutzbar, mit einem Tageslimit für die Zahl der Arbeiten, die der kostenlose Plan bewertet. Das Limit gilt für das Bewerten von Arbeiten; einen bewerteten Stapel können Sie also jederzeit exportieren. Den aktuellen Stand finden Sie unter Preise.